Einen Sepia-Effekt hinzufügen
Legen Sie einen klassischen Sepiaton über ein Foto und bestimmen Sie genau, wie stark er ausfällt — von einer sanften warmen Tönung bis zum vollen antiken Braun. Alles läuft lokal in Ihrem Browser.
Datenschutz zuerst: Jedes Bild wird lokal in Ihrem Browser verarbeitet. Nichts wird auf einen Server hochgeladen, gespeichert oder übertragen.
Woher Sepia kommt
Sepia war ursprünglich kein Stil. Im 19. Jahrhundert wurden Abzüge mit einem Pigment aus Tintenfischtinte getont, das das Silber im Abzug durch eine stabilere Verbindung ersetzte — die Fotografien hielten dadurch länger, und die warmbraune Farbe war der Nebeneffekt. Der Look, den wir heute mit alten Aufnahmen verbinden, ist in Wahrheit eine Archivierungstechnik, die ihren Zweck überlebt hat.
Die digitale Fassung bildet dieses Farbverhältnis nach: Die Tonwerte werden auf warme Brauntöne abgebildet, während ihre relative Helligkeit erhalten bleibt — das Bild behält also seine Struktur, und nur seine Palette ändert sich.
Die Stärke ist der eigentliche Regler
Bei 100 % bekommen Sie die volle antike Behandlung, die zu einem bewusst nostalgischen Stück passt — einer Familienchronik, einer Titelkarte, einem gedruckten Andenken. Der eigentlich nützliche Trick liegt viel weiter unten: 25–40 % wirken wie eine dezente warme Farbstimmung statt wie ein Effekt und nehmen einem Foto die klinisch blaue Kante, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Kombinieren Sie es mit einer kleinen Kontrasterhöhung, damit das getonte Bild nicht matschig wird, und mit dem Vignetten-Regler, wenn Sie die abgedunkelten Ränder alter Abzüge möchten. Der Filter Vintage bündelt genau diese Kombination — teilweise Sepia, reduzierte Sättigung, weicherer Kontrast und eine Vignette — als Ausgangspunkt, den Sie danach anpassen können.
Ein Bild oder eine stimmige Serie
Weil die Einstellungen für jedes Bild in der Liste gelten, kann eine ganze Galerie in einem Durchgang denselben Ton bekommen und anschließend gemeinsam als ZIP exportiert werden. Halten Sie jederzeit die Vergleichstaste gedrückt, um das unbearbeitete Original zu sehen. Es wird nichts hochgeladen — die Tonung wird auf Ihrem eigenen Gerät berechnet.
Häufig gestellte Fragen
- Wird mein Bild zum Anpassen hochgeladen?
- Nein. Jede Anpassung wird über die Canvas-API in Ihrem Browser berechnet, sodass das Foto Ihr Gerät nie verlässt und kein Server es je zu sehen bekommt.
- Wie mache ich ein Bild schwarzweiß?
- Stellen Sie den Regler „Schwarzweiß“ auf 100 % — oder klicken Sie auf den Filter S/W, der zusätzlich etwas Kontrast hinzufügt, damit das Ergebnis nicht flau wirkt. Noir geht mit einer deutlich härteren Kontrastkurve noch weiter.
- Was bewirkt das Umkehren der Farben?
- Es ersetzt jede Farbe durch ihr Gegenteil und macht aus einem Foto ein Negativ: Weiß wird Schwarz, Blau wird Orange. So liest man ein gescanntes Filmnegativ, und es ist ein schneller Weg, einen Screenshot in eine dunkle Fassung zu drehen.
- Was ist der Unterschied zwischen Helligkeit und Kontrast?
- Helligkeit verschiebt alle Tonwerte gemeinsam nach oben oder unten, das ganze Bild wird also heller oder dunkler. Kontrast zieht helle und dunkle Töne auseinander, was dem Bild Biss gibt — oder es in der negativen Richtung zu einem weichen, dunstigen Look verflacht.
- Was machen die Auto-Tonwerte?
- Sie messen jeden Farbkanal Ihres Fotos, ignorieren die äußersten 0,4 % an beiden Enden und strecken den Rest über den vollen Bereich. Ausgewaschene, dunstige oder unterbelichtete Aufnahmen kommen damit meist mit einem einzigen Klick zurück ins Leben.
- Kann ich viele Fotos gleichzeitig anpassen?
- Ja. Fügen Sie beliebig viele Bilder hinzu — die Einstellungen gelten für alle, und Sie können die Ergebnisse einzeln oder gemeinsam als eine einzige ZIP-Datei herunterladen.
- Verringert das Anpassen die Qualität?
- Die Anpassung selbst arbeitet in voller Auflösung ohne Verkleinerung. Entscheidend ist allein die Neucodierung: Wählen Sie PNG für ein verlustfreies Ergebnis, oder behalten Sie JPG/WebP mit einer hohen Qualitätseinstellung.