Eine Vignette zu einem Foto hinzufügen
Dunkeln Sie die Ränder eines Fotos mit einem weichen elliptischen Verlauf ab — einstellbar von kaum wahrnehmbar bis dramatisch. Live-Vorschau, Stapelverarbeitung, und es wird nichts hochgeladen.
Datenschutz zuerst: Jedes Bild wird lokal in Ihrem Browser verarbeitet. Nichts wird auf einen Server hochgeladen, gespeichert oder übertragen.
Ein Objektivfehler, der zur Technik wurde
Vignettierung begann als Mangel: Frühe Objektive brachten in die Ecken des Bildfelds weniger Licht als in die Mitte, weshalb Abzüge an den Rändern dunkler herauskamen. Fotografen bemerkten, dass der Fehler etwas Nützliches tat — er hält die Aufmerksamkeit des Betrachters in der Bildmitte — und begannen, ihn in der Dunkelkammer bewusst hinzuzufügen. Seither ist er ein Gestaltungsmittel.
Die Vignette hier wird als weicher elliptischer Verlauf gezeichnet, der auf die Proportionen Ihres Bildes skaliert ist, sodass sie bei breiten wie bei hohen Fotos zentriert und gleichmäßig bleibt, statt wie ein auf ein Rechteck gestempelter Kreis zu wirken.
Wie viel zu viel ist
Unterhalb von etwa 30 % wirkt der Effekt unterschwellig: Betrachter sehen keine Vignette, ihr Blick wandert einfach zum Motiv. Bei rund 45 % — dort startet diese Seite — ist sie sichtbar, aber noch natürlich. Über 70 % wird sie zur offensichtlichen Stilaussage, was für ein stimmungsvolles Porträt oder eine Titelkarte genau richtig ist und für ein Produktfoto auf weißem Grund genau falsch, weil die dunklen Ecken dort wie ein Druckfehler aussehen.
Sie lässt sich gut mit den übrigen Reglern kombinieren: mit Schwarzweiß für eine klassische Porträtbehandlung oder mit teilweiser Sepia und verblasstem Kontrast für den vollen Vintage-Look.
Lokal gerendert, in voller Auflösung
Die Vorschau wird auf einer bildschirmgroßen Kopie berechnet, damit sie mit dem Regler Schritt hält, während Ihr Download erneut aus dem Original in voller Auflösung gerendert wird — der Verlauf wird auf das echte Bild skaliert und nicht aus der Vorschau hochgerechnet. Es wird nichts hochgeladen, und ein ganzer Stapel kann dieselbe Vignette in einem Durchgang bekommen.
Häufig gestellte Fragen
- Wird mein Bild zum Anpassen hochgeladen?
- Nein. Jede Anpassung wird über die Canvas-API in Ihrem Browser berechnet, sodass das Foto Ihr Gerät nie verlässt und kein Server es je zu sehen bekommt.
- Wie mache ich ein Bild schwarzweiß?
- Stellen Sie den Regler „Schwarzweiß“ auf 100 % — oder klicken Sie auf den Filter S/W, der zusätzlich etwas Kontrast hinzufügt, damit das Ergebnis nicht flau wirkt. Noir geht mit einer deutlich härteren Kontrastkurve noch weiter.
- Was bewirkt das Umkehren der Farben?
- Es ersetzt jede Farbe durch ihr Gegenteil und macht aus einem Foto ein Negativ: Weiß wird Schwarz, Blau wird Orange. So liest man ein gescanntes Filmnegativ, und es ist ein schneller Weg, einen Screenshot in eine dunkle Fassung zu drehen.
- Was ist der Unterschied zwischen Helligkeit und Kontrast?
- Helligkeit verschiebt alle Tonwerte gemeinsam nach oben oder unten, das ganze Bild wird also heller oder dunkler. Kontrast zieht helle und dunkle Töne auseinander, was dem Bild Biss gibt — oder es in der negativen Richtung zu einem weichen, dunstigen Look verflacht.
- Was machen die Auto-Tonwerte?
- Sie messen jeden Farbkanal Ihres Fotos, ignorieren die äußersten 0,4 % an beiden Enden und strecken den Rest über den vollen Bereich. Ausgewaschene, dunstige oder unterbelichtete Aufnahmen kommen damit meist mit einem einzigen Klick zurück ins Leben.
- Kann ich viele Fotos gleichzeitig anpassen?
- Ja. Fügen Sie beliebig viele Bilder hinzu — die Einstellungen gelten für alle, und Sie können die Ergebnisse einzeln oder gemeinsam als eine einzige ZIP-Datei herunterladen.
- Verringert das Anpassen die Qualität?
- Die Anpassung selbst arbeitet in voller Auflösung ohne Verkleinerung. Entscheidend ist allein die Neucodierung: Wählen Sie PNG für ein verlustfreies Ergebnis, oder behalten Sie JPG/WebP mit einer hohen Qualitätseinstellung.