Bildfarben umkehren

Drehen Sie jede Farbe eines Bildes mit einem Klick in ihr Gegenteil. Praktisch, um Negative zu lesen, Screenshots in eine dunkle Fassung zu bringen und Designs zu prüfen — alles lokal in Ihrem Browser verarbeitet.

Datenschutz zuerst: Jedes Bild wird lokal in Ihrem Browser verarbeitet. Nichts wird auf einen Server hochgeladen, gespeichert oder übertragen.

Was das Umkehren tatsächlich tut

Jedes Pixel speichert einen Rot-, Grün- und Blauanteil von 0 bis 255. Beim Umkehren wird jeder dieser Werte durch 255 minus sich selbst ersetzt: Schwarz wird Weiß, Weiß wird Schwarz, und jede Farbe wird durch ihre Komplementärfarbe ersetzt — Blau wird Orange, Rot wird Cyan, Grün wird Magenta. Die Operation ist vollständig umkehrbar: Ein umgekehrtes Bild noch einmal umzukehren liefert Pixel für Pixel exakt das zurück, womit Sie angefangen haben.

Der Regler geht bis 100 % für eine vollständige Umkehrung, aber Zwischenwerte haben ebenfalls ihre Berechtigung. Bei etwa 50 % fällt das Bild in Richtung eines flachen Mittelgraus zusammen — gelegentlich genau das, was man als Grundlage für einen subtileren Effekt braucht.

Warum Bilder umgekehrt werden

Der häufigste Grund ist ein gescanntes Filmnegativ: Der Scan ist das Gegenteil der eigentlichen Aufnahme, und das Umkehren legt die tatsächliche Szene frei. Der zweite ist der Dunkelmodus — ein Screenshot, ein Diagramm oder eine Grafik auf weißem Grund wird durch die Umkehrung auf einer dunklen Seite lesbar, und sie später wieder zurückzudrehen kostet nichts. Auch Designer nutzen die Umkehrung als schnelle Kontrolle: Ein Icon oder Logo, das eine Umkehrung übersteht, hält sich auf hellen wie auf dunklen Hintergründen.

Gut zu wissen: Ein umgekehrtes Foto von Menschen sieht selten aus wie ein Filmnegativ aus dem Labor, weil die orange Maske echten Negativfilms in einer Digitalaufnahme schlicht nicht vorhanden ist. Bei Scans echter Negative werden Sie danach meist noch an den Reglern für Wärme und Kontrast nachjustieren wollen.

Lokal, sofort und stapelfähig

Die Umkehrung wird auf Ihrem eigenen Gerät von der Grafik-Pipeline des Browsers berechnet, ist also selbst bei großen Bildern unmittelbar da, und das Bild wird nie zu jemandem hochgeladen. Kehren Sie ein einzelnes Bild oder einen ganzen Ordner in einem Durchgang um und exportieren Sie dann als PNG für ein verlustfreies Ergebnis oder als JPG und WebP, wenn die Dateigröße wichtiger ist.

Häufig gestellte Fragen

Wird mein Bild zum Anpassen hochgeladen?
Nein. Jede Anpassung wird über die Canvas-API in Ihrem Browser berechnet, sodass das Foto Ihr Gerät nie verlässt und kein Server es je zu sehen bekommt.
Wie mache ich ein Bild schwarzweiß?
Stellen Sie den Regler „Schwarzweiß“ auf 100 % — oder klicken Sie auf den Filter S/W, der zusätzlich etwas Kontrast hinzufügt, damit das Ergebnis nicht flau wirkt. Noir geht mit einer deutlich härteren Kontrastkurve noch weiter.
Was bewirkt das Umkehren der Farben?
Es ersetzt jede Farbe durch ihr Gegenteil und macht aus einem Foto ein Negativ: Weiß wird Schwarz, Blau wird Orange. So liest man ein gescanntes Filmnegativ, und es ist ein schneller Weg, einen Screenshot in eine dunkle Fassung zu drehen.
Was ist der Unterschied zwischen Helligkeit und Kontrast?
Helligkeit verschiebt alle Tonwerte gemeinsam nach oben oder unten, das ganze Bild wird also heller oder dunkler. Kontrast zieht helle und dunkle Töne auseinander, was dem Bild Biss gibt — oder es in der negativen Richtung zu einem weichen, dunstigen Look verflacht.
Was machen die Auto-Tonwerte?
Sie messen jeden Farbkanal Ihres Fotos, ignorieren die äußersten 0,4 % an beiden Enden und strecken den Rest über den vollen Bereich. Ausgewaschene, dunstige oder unterbelichtete Aufnahmen kommen damit meist mit einem einzigen Klick zurück ins Leben.
Kann ich viele Fotos gleichzeitig anpassen?
Ja. Fügen Sie beliebig viele Bilder hinzu — die Einstellungen gelten für alle, und Sie können die Ergebnisse einzeln oder gemeinsam als eine einzige ZIP-Datei herunterladen.
Verringert das Anpassen die Qualität?
Die Anpassung selbst arbeitet in voller Auflösung ohne Verkleinerung. Entscheidend ist allein die Neucodierung: Wählen Sie PNG für ein verlustfreies Ergebnis, oder behalten Sie JPG/WebP mit einer hohen Qualitätseinstellung.